Südkorea 

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15. Mai 2018 in Berlin. Foto: Connection e.V.

Lasst Sie frei! Kriegsdienstverweigerer in Südkorea

Aktion am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung in Berlin

(24.05.2018) Über zehn Organisationen führten am 15. Mai 2018 aus Anlass des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerer eine Aktion für die etwa 300 inhaftierten Kriegsdienstverweigerer in Südkorea durch. Symbolisch wurden vor der südkoreanischen Botschaft Luftballons stellvertretend für die Kriegsdienstverweigerer in die Freiheit entlassen. Rudi Friedrich von Connection e.V. berichtet.

Freiheit für die Kriegsdienstverweigerer!

Südkorea: Beendet die Inhaftierung der Kriegsdienstverweigerer!

Bildergalerie der Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(15.05.2018) Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung stiegen in Berlin vor der südkoreanischen Botschaft Luftballons auf. Für jeden in Südkorea inhaftierten Kriegsdienstverweigerer wurde symbolisch ein Luftballon in die Freiheit entlassen. Damit forderten die Aktiven von etwa ein Dutzend Organisationen die sofortige Freilassung der fast 300 inhaftierten Verweigerer in Südkorea. Die Protestaktion war organisiert worden von Arbeitskreis Internationalismus IG Metall, Ausschuss für die Partnerschaft der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK), Propstei GwangJu, Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Berlin-Brandenburg, Deutsche Ostasien Mission (DOAM), Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer für Frieden (EAK), International Peace Bureau (IPB), Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK), Korea Verband, Mennonitisches Friedenszentrum Berlin. Wir danken der Ev. Mission in Solidarität für die finanzielle Unterstützung.

Aktion in Seoul. Foto: World Without War

Südkorea: Um die Chance auf Frieden zu nutzen, muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt werden!

(14.05.2018) Die Anerkennung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung würde nicht nur die Gewährleistung der Gewissens-, Gedanken- und Religionsfreiheit gewährleisten. Darüber hinaus ist es nur möglich, tief verwurzelte Gewalt und Militarismus zu überwinden, wenn wir das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkennen. Damit aber Korea die kostbaren Möglichkeiten des Friedens, die nach 70 Jahren gekommen sind, nutzen kann, um zu einem Land des dauerhaften Friedens zu werden, muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt werden.

Rundbrief »KDV im Krieg« - September 2017

Rundbrief »KDV im Krieg« - September 2017

Inhaltsverzeichnis

(15.09.2017) In der Ausgabe September 2017 des Rundbriefes »KDV im Krieg« befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zu Eritrea, Israel, Georgien, Südkorea und zur Türkei.