Russland 

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Lobbyarbeit zur Kriegsdienstverweigerung, Juli bis Oktober 2024

Bolivien, Griechenland, Türkei, Kirgisistan, Russland, Ukraine, Belarus,…

(06.11.2024) Zaira Zafarana, internationale Fachberaterin für Internationales bei Connection e.V., hat während der 57. Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen in Genf zu verschiedenen Ländern das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung eingefordert. Sie ergriff mehrmals das Wort in der Plenarsitzung des Rates. Darüber hinaus legte sie den UN-Gremien länderspezifische Berichte für anstehende Überprüfungen und Berichte an den Rat vor.

Sofia Zelenkevich (rechts) mit Übersetzerin. Foto: Uli Glasemann

Redebeitrag anlässlich der Verleihung des Helga-und-Werner-Sprenger Friedenspreises

(03.11.2024) Ich vertrete Get Lost, eine Organisation, die eine Woche nach der Bekanntgabe der Mobilisierung im September 2022 gegründet wurde. Auf Russisch heißt unsere Organisation „Idite Lesom“, was mehrere Bedeutungen hat. Die erste Bedeutung ist „verloren gehen“, offensichtlich eine Botschaft an die russischen Behörden. Die zweite Bedeutung ist „durch den Wald gehen“, Go by the Forest, eine Botschaft an alle, die sich nicht der russischen Armee anschließen oder die desertieren wollen.

Spendenaufruf

#ObjectWar Campaign - #StandWithObjectors

(25.10.2024) Unterstützen Sie Deserteur*innen und Verweiger*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine. Ihr mutiger Schritt muss gestärkt werden. Ein europäisches Netzwerk von Gruppen und Organisationen bietet Hotline, Beratung, Begleitung und Unterstützung in Asylverfahren und setzt sich auf politischer Ebene für die Deserteur*innen und Verweiger*innen ein. Dafür bitten wir um Ihre Spende auf dem eigens zu diesem Zweck eingerichteten Spendenkonto:

IBAN DE47 5055 0020 0006 0853 77, Sparkasse Offenbach, BIC HELADEF1OFF

Sie können auch schnell und einfach online spenden: https://de.connection-ev.org/StopWarUkraineDonation-form

Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Für eine Spendenquittung bitten wir um Angabe Ihrer Adresse. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Sechs russische Soldaten erhalten nach ihrer Flucht aus der Ukraine eine befristete Einreisegenehmigung für Frankreich

(17.10.2024) Sechs russische Soldaten, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind, haben eine befristete Einreiseerlaubnis erhalten, um in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Menschenrechtsaktivist*innen bezeichnen dies als den ersten größeren Fall einer Gruppe von Deserteur*innen, die in einem EU-Land aufgenommen wurden.