Menschenrechte 

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Kolumbien: Urgent Action für Kriegsdienstverweigerer Brayan González

Antrag auf Kriegsdienstverweigerung abgelehnt – zum Militärdienst gezwungen

(18.09.2020) Wir bitten um Unterstützung für Brayan González, dessen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung vom zuständigen Ausschuss, der hauptsächlich aus Militärs besteht, abgelehnt wurde. Um nicht als Deserteur zu gelten, kehrte vor wenigen Tagen zum Bataillon zurück.

Seit nun einem Jahr wird Brayan González das Recht auf Kriegsdienstverweigerung verwehrt, obwohl er sich im Bataillon immer wieder weigerte Waffen zu tragen und die Uniform anzuziehen. Er ist ständigem psychischem Druck ausgesetzt, da er gegen seinen Willen beim Militär ist. Wir bitten daher um Unterstützung über https://wri-irg.org/en/programmes/rrtk/co-action-alert/2020/colombia-brayan-gonzalez-conscientious-objector-continues

Aktion am 17. Mai 2019 in Bonn

Eritrea: Kooperation mit der demokratischen Bewegung eingefordert

Interfraktionelles Gespräch zu Eritrea im Bundestag

(29.06.2020) Am 25. Juni 2020 fand auf Einladung von Rudi Friedrich (Connection e.V.) und Kathrin Vogler (MdB, Die Linke) ein öffentliches interfraktionelles Zoomgespräch statt. Daran nahmen Expert*innen sowie Abgeordnete von SPD, FDP und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen teil. 60 Gäste aus fast zehn Ländern folgten der Diskussion.

Aktion am 17. Mai 2019 in Bonn

Eritrea: Interfraktionelles ZOOM-Fachgespräch im Bundestag zur aktuellen Menschenrechtslage

Kathrin Vogler (MdB DIE LINKE) und Rudi Friedrich (Connection e.V.) laden ein

Do., 25. Juni 2020 um 18.00 Uhr

Bitte Anmeldung per eMail an kathrin.vogler(at)bundestag.de
Wir übermitteln dann die ZOOM-Einwahldaten.

 

Mit dem Abschluss des Friedensvertrages zwischen Äthiopien und Eritrea im Juli 2018 wurde ein Krieg beendet, der bis zu 100.000 Menschenleben gekostet hat. Der Friedensschluss weckte die Hoffnung, dass auch das eritreische Regime des Diktators Isayas Afewerki den inneren Kriegszustand gegen die eigene Bevölkerung aufhebt. Doch das ist leider nicht der Fall. Terror, Gewalt und Zwangsarbeit prägen weiterhin den Alltag der Menschen in Eritrea.

Aktuell steht die Entscheidung über eine finanzielle Beteiligung der EU an mehreren UN-Maßnahmen an, z.B. zur Förderung der Justizverwaltung und des Wirtschaftswachstums in Eritrea sowie für Rückkehrprogramme eritreischer Geflüchteter - Finanzmittel die mehr oder weniger direkt an das diktatorische Regime Afewerki fließen. Über diese neuen Entwicklungen möchten wir informieren und sie aus friedens- und menschenrechtspolitischer Perspektive diskutieren mit:

Kathrin Vogler (MdB, Fraktion DIE LINKE)

Rudi Friedrich (Connection e.V.)

Mulueberhan Temelso (Director General of Stichting Human Rights for Eritreans)

Dr. Awet Kessete (Eritreischer Verein für Demokratie, Kultur und voneinander Lernen e.V.)

Klara Smits (Europe External Policy Advisors, Brussels)

Daniela de Ridder (MdB, SPD-Fraktion)

Ulrich Lechte (MdB, FDP-Fraktion)

Ottmar von Holtz (MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)

Aktion in Bonn 2019. Foto: © Jürgen Tauras

Zwangsarbeit durch EU-Mittel? Eritreer klagen gegen die Europäische Union

Artikel der Frankfurter Rundschau

Wird mit Mitteln aus Brüssel Zwangsarbeit in Ostafrika ermöglicht? Exil-Eritreer erheben schwere Vorwürfe gegen die EU.

Brüssel/Massawa - Die Europäische Union sieht sich zum ersten Mal in ihrer Geschichte wegen ihrer Unterstützung eines afrikanischen Unrechtssystems vor Gericht gestellt. Eine Gruppe holländischer Exil-Eritreer reichte Mitte dieser Woche Klage vor einem Amsterdamer Distriktgericht ein – mit der Begründung, dass der europäische Staatenbund den Einsatz von „Zwangsarbeitern“ bei einem Straßenprojekt in Eritrea unterstütze.

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