Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

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Murat Kırmızıoğlu

Türkei: Zunehmend Strafverfahren gegen Kriegs­dienst­ver­weigerer

Solidaritätsaktion in Izmir

Anlässlich der Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den Kriegs­dienst­ver­weigerer Murat Kırmızıoğlu erklärten vor einer Woche, am 25. Mai, in den Räumen des Men­schen­rechtsvereins İzmir weitere vier Wehrpflichtige ihre Kriegs­dienst­ver­weigerung.

Aktion für Onur Erden

Türkei: Kriegs­dienst­ver­weigerer Onur Erden zu Haftstrafe verurteilt

Der Kriegs­dienst­ver­weigerer Onur Erden wurde wegen Desertion zu einer Haftstrafe von 10 Monaten verurteilt. Die Verbüßung der Haftstrafe ist bis zu einem endgültigen Urteil des Militärberufungsgerichtes ausgesetzt.

Vicdani Ret Derneği (VR-DER)

Stellungnahme zur Kriegs­dienst­ver­weigerung an das UN-Men­schen­rechtskomitee

Die Türkei ist das letzte Land des Europarates, das die Kriegs­dienst­ver­weigerung anzuerkennen hat. Kriegs­dienst­ver­weigerer können einem lebenslangen Kreislauf von Strafverfolgung und Inhaftierung unterliegen sowie einem „Zivilen Tod“, mit dem sie vom normalen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen sind.

Türkei: Lasst uns die Spirale der Gewalt und die militaristischen Zumutungen verweigern

Militärputsche haben überall, wo sie stattgefunden haben, Men­schen­rechtsverletzungen mit sich gebracht. An allen Orten, an denen eine Armee mit Gewalt die Kontrolle übernommen hat, wurden Gewaltstrukturen gefestigt, die davon betroffene Gesellschaft war einer Spirale der Gewalt ausgesetzt. Was wir seit der Nacht des 15. Juli erleben, ist eine Variante dessen. Auf der einen Seite setzt ein sogenannter "Friedensrat" einen Militärputsch um, auf der anderen Seite steht die sogenannte "Demokratische Bewegung" der AKP-Regierung.