Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

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Türkei: Verlasst Eure Einheiten, verweigert den Krieg!

(15.02.2016) Als KriegsdienstverweigerInnen, die gegen alle Arten von Kriegen, bewaffneten Konflikten und Armeen sind, als KriegsgegnerInnen und AntimilitaristInnen, sind wir gegen diesen Krieg. Wir rufen die jungen Menschen, die zur Ableistung der Wehrpflicht einberufen werden, dazu auf, ihr Recht auf Kriegsdienstverweigerung wahrzunehmen und nicht zur Armee zu gehen. Wir betonen, dass es ein Menschenrecht ist, das Töten und Getötet werden zu verweigern und dass dieses Recht auch für die Menschen gilt, die bereits in der Armee sind. Wir rufen alle in der Armee Dienst leistenden Wehrpflichtigen auf, das Töten und Getötet werden zu verweigern, alle außerhalb des Gesetzes stehenden Befehle zu verweigern sowie ihre Einheiten zu verlassen, um nicht Teil dieser Massaker zu werden. Legt die Waffen nieder!

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Türkei: Kriegsdienstverweigerung aktuell

(30.01.2016) Seit dem erneuten Beginn des Krieges steigt auch die Zahl der Kriegsdienstverweigerer. Vom 24. Juli 2015, mit dem Beginn der Kampfhandlungen, bis Ende des Jahres 2015 erklärten 51 Männer und Frauen ihre Kriegsdienstverweigerung, die meisten von ihnen im September. Im gesamten Jahr 2015 gab es 97 Personen, die ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt haben.

Mehmet Tarhan. Foto ©: Timo Vogt, www.randbild.de

Türkei: Kriegsdienstverweigerer, kurzzeitig verhaftet, unterliegt nun dem „Zivilen Tod“

(18.09.2015) Kriegsdienstverweigerer und LGBT-Aktivist Mehmet Tarhan wurde in der Provinz Aydın verhaftet und später auf Bewährung freigelassen. Tarhan erklärt: „Jetzt beginnt für mich der Zivile Tod“.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Internationales Symposium zur Kriegsdienstverweigerung in Istanbul

(16.09.2015) Der in der Türkei aktive Verein für Kriegsdienstverweigerung führte am 5. und 6. September in Istanbul ein internationales Symposium zur Kriegsdienstverweigerung durch. Das Treffen war sehr gut besucht und am Ende des Symposiums gingen über 20 KriegsdienstverweigerInnen zum Galatasaray Platz, um dort öffentlich ihre Kriegsdienstverweigerung zu erklären.