Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

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Jonathan Schwab

Connection e.V. - Filmbericht über internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

(27.02.2015) In einem 5-minütigen Film erzählt der Filmemacher Jonathan Schwab, wie und mit welchem Hintergrund Connection e.V. arbeitet. Er legt dabei den Schwerpunkt auf die Unterstützung der nach wie vor verfolgten türkischen Kriegsdienstverweigerer und ihre Situation im Asylverfahren.

Mehmet Tarhan

Türkei: Haft- und Geldstrafe für Kriegsdienstverweigerer Mehmet Tarhan

(10.02.2015) Das Militärgericht von Sivas verurteilte erneut den Kriegsdienstverweigerer Mehmet Tarhan, der 2001 seine Kriegsdienstverweigerung erklärt hatte.Kriegsdienstverweigerer und LGBT-Aktivist Mehmet Tarhan wurde wegen Befehlsverweigerung zu 15 Monaten Haft und 9.000 Türkische Lira (3.250 €) verurteilt.

Stellungnahme an das UN-Menschenrechtskomitee zur Allgemeinen Periodischen Überprüfung der Türkei

Fehlende gesetzliche Regelung zur Kriegsdienstverweigerung

(03.12.2014) Die Türkei ist das letzte Land des Europarates, das die Kriegsdienstverweigerung anzuerkennen hat. Kriegsdienstverweigerer können einem lebenslangen Kreislauf von Strafverfolgung und Inhaftierung unterliegen sowie einem „Zivilen Tod“, mit dem sie vom normalen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen sind.

Ali Fikri Işık

Türkei: Kriegsdienstverweigerer zu 25 Monaten Haft verurteilt

Ein Menschenrecht ist nicht veräußerlich

(07.11.2014) Das Militärgericht Çorlu/Tekirdağ in der Türkei verurteilte vorgestern den Kriegsdienstverweigerer Ali Fikri Işık zu 25 Monaten Haft wegen dreimaliger Desertion, alternativ zu zahlen als Geldstrafe in Höhe von 15.000 Türkische Lira (ca. 5.400 €) . „Es ist erschreckend“, so Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V. heute, "wie das türkische Militär gegen Kriegsdienstverweigerer vorgeht. Das Gericht verletzt mit seiner Entscheidung ungebrochen die höchstrichterliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Solch ein Urteil darf keinen Bestand haben.“ Ali Fikri Işık war wegen seiner Kriegsdienstverweigerung bereits 2013 zu einem Jahr und 15 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden.