Kriegsdienstverweigerung 

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Artem Klyga (rechts) im Gespräch mit einem Deserteur

Russland: Fehlende Hilfe für Verweiger*innen

(24.04.2025) Im Januar 2025 gab es zwei bemerkenswerte Urteile des Verwaltungsgerichtes Berlin. Russischen Militärdienstpflichtigen wurde Flüchtlingsschutz gewährt. Damit stellte sich das Verwaltungsgericht gegen eine zuvor getroffene Entscheidung des höherrangigen Oberlandesgerichtes Berlin-Brandenburg.

Ukraine: Anklagen gegen Hunderte Kriegsdienstverweiger*innen

(24.04.2025) Seit dem Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 und der Verhängung des Kriegsrechts steht Kriegsdienstverwei­ger*innen in der Ukraine kein Ziviler Ersatzdienst mehr zur Verfügung. Viele Verweiger*innen wurden inhaftiert und zwangsweise in die Armee rekrutiert, illegal oft über Monate in Kasernen festgehalten oder strafrechtlich verfolgt.
Die Zeugen Jehovas berichten, dass etwa 661 Angehörige ihrer Religionsgemeinschaft allein im Jahr 2024 strafrechtlich verfolgt wurden. Gerichte haben mehrere Kriegsdienstverweiger*innen zu dreijährigen Haftstrafen verurteilt. Gegen andere wurde Bewährungsstrafen verhängt.

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Wir bitten um Eure Hilfe – Verweiger*innen brauchen neue Chancen und Perspektiven

(15.04.2025) Liebe Freundinnen und Freunde,

wir haben eine wirklich gute Neuigkeit: Unser Team bei Connection e.V. hat Verstärkung bekommen durch Artem Klyga. Artem ist Jurist mit Schwerpunkt Militärrecht in Russland und lebt seit zwei Jahren in Deutschland. Er wird im Rahmen der #ObjectWarCampaign Kriegsdienstverweiger*innen und Deserteur*innen aus Russland, Belarus, Ukraine und anderen Ländern unterstützen.

Spendet jetzt: https://de.connection-ev.org/StopWarUkraineDonation

Zählt nicht auf uns! Ein Aufruf zur Verweigerung von Krieg und Militarisierung

Aufruf von Red Antimilitarista de América Latina y el Caribe

(08.04.2025) Das Lateinamerikanische und Karibische Antimilitaristische Netzwerk (RAMALC) hat diesen Aufruf zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung veröffentlicht. Es ist eine Einladung, sich gegen Militarisierung und Krieg zu stellen und sich zu weigern, Teil eines Systems zu sein, das auf Gewalt und Ausbeutung aufgebaut ist. Zählt nicht auf uns, die wir uns für Kriegsdienstverweigerung, Antimilitarismus und Solidarität auf der ganzen Welt einsetzen. Ihr könnt das Plakat der Kampagne in verschiedenen Sprachen hier herunterladen und den Aufruf/die Erklärung unten lesen.