Asyl und KDV 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

World Without War

"Ich erhielt als südkoreanischer Verweigerer in Frankreich politisches Asyl"

Für mich war die Kriegsdienstverweigerung ein Schritt des Stolzes, den ich ohne Zögern machte. Die einzige Frage für mich war, ob ich mich der Haft in Südkorea stelle oder im Ausland Asyl suche. Trotz der Möglichkeit, dass ich nicht als Flüchtling anerkannt werden könnte, entschied ich mich für einen Asylantrag, weil ich dem Geist des Militarismus widerstehen wollte, der tief in unser Leben eingreift. Und bei der Frage, welche Qualität das Leben in der Zukunft für mich haben wird, ging ich davon aus, dass es ein besserer Weg für mich wäre, den Militarismus zu verweigern, indem ich in einem anderen Land Asyl suche und auswandere, statt in Südkorea zu verweigern.

Ukraine: Massenhafte Kriegsdienstverweigerung, Flucht und Asyl

Einige Tausend, möglicherweise sogar Hunderttausend, Wehrpflichtige sind 2014 und 2015 aus der Ukraine geflüchtet. Ihre Motive sind sicherlich sehr unterschiedlich, viele wollen nicht in einem Krieg gegen ihre eigenen Nachbarn eingesetzt werden. Einer von ihnen berichtete uns: "Ich wurde in Donezk geboren und wuchs dort auf. Wir lebten in der umkämpften Zone bei Donezk. Ich wollte weder für die Republikanische Armee von Donezk noch für die ukrainische Armee kämpfen. Krieg ist falsch. Ich will nicht gegen meine Nachbarn und gegen meine eigene Familie in den Krieg ziehen."

Im einem ausführlichen Artikel tragen wir die uns vorliegenden Fakten zur Wiedereinführung der Wehrpflicht und zur Rekrutierung zusammen. Wir berichten über Verweigerungen und Dienstflucht. Wir führen zudem die Rechtslage zur Kriegsdienstverweigerung, Militärdienstverweigerung und Desertion aus und erörtern die Möglichkeiten, unter welchen Umständen ukrainische Wehrpflichtige und Reservisten asylrechtlichen Schutz erhalten könnten. (d. Red.)

André Shepherd

Asylverfahren des US-Deserteurs André Shepherd

Wie geht es weiter nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes?

Am 26. Februar 2015 definierte der Europäische Gerichtshof zum Asylantrag des US-Deserteurs André Shepherd Grundsätze für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in München. Viele Medien sehen nun seine Chancen, Asyl zu erhalten, als sehr unwahrscheinlich an. Ob das wirklich so ist und welche Konsequenzen das Urteil hat, dafür gibt Rudi Friedrich von Connection e.V. eine erste Einschätzung. (d. Red.)

Jonathan Schwab

Connection e.V. - Filmbericht über internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

In einem 5-minütigen Film erzählt der Filmemacher Jonathan Schwab, wie und mit welchem Hintergrund Connection e.V. arbeitet. Er legt dabei den Schwerpunkt auf die Unterstützung der nach wie vor verfolgten türkischen Kriegsdienstverweigerer und ihre Situation im Asylverfahren.