Arbeit von Connection e.V. 

Gegenwärtig liegen keine Einträge vor.

Aus der Arbeit von Connection e.V.

Februar bis Juni 2012

Von Februar bis Juni 2012 führten wir eine Ver­an­stal­tungs­reihe zu Waffenexporten ins südliche Afrika durch und eine Ver­an­stal­tungs­reihe mit Maikel und Mark Sanad zu Ägypten. Wir initiierten ein Projekt zur Unterstützung der Kriegs­dienst­ver­weigerer in der Türkei, das von der Bewegungsstiftung finanziell unterstützt wird.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Bewegungsstiftung fördert Arbeit zur Kriegs­dienst­ver­weigerung in der Türkei

Erneute Ver­ur­tei­lung der Türkei durch den Europäischen Gerichtshof für Men­schen­rechte

Das vom Kriegs­dienst­ver­weigerungsnetzwerk Connection e.V. im Mai 2012 initiierte Projekt „Für das Men­schen­recht auf Kriegs­dienst­ver­weigerung“ wird durch die Bewegungsstiftung unterstützt. Das teilte uns die Stiftung vor wenigen Tagen mit. „Wir sind sehr froh“, so Rudi Friedrich für Connection e.V., „dass wir nun wichtige Aktionen und Arbeit gemeinsam mit den AntimilitaristInnen in der Türkei umsetzen können. Durch diesen Beschluss werden die türkischen Kriegs­dienst­ver­weigerer gestärkt: Für das gemeinsame Ziel, in der Türkei das Men­schen­recht auf Kriegs­dienst­ver­weigerung durchzusetzen. Wir danken der Bewegungsstiftung, aber auch allen Spendern und Spenderinnen, die bislang zur Finanzierung beigetragen haben.“

Wir bitten weiter um Spenden für das Projekt überwww.Connection-eV.org/spenden-php (Stichwort: Türkei) oder www.betterplace.org.

Vorwort zur Broschüre "Kriegs­dienst­ver­weigerung in der Türkei"

Vor 20 Jahren traten in der Türkei die ersten Kriegs­dienst­ver­weigerer an die Öffentlichkeit, Vedat Zencir und Tayfun Gönül. Dieser ersten Aktion folgten weitere Verweigerer in der Türkei, wie auch im Ausland. Insgesamt dürften es mittlerweile zwischen fünf- und sechshundert sein, die öffentlich gegen den Krieg und gegen Militär aufstanden. Die Türkei erkennt jedoch das Recht auf Kriegs­dienst­ver­weigerung nicht an. Verweigerer werden strafrechtlich verfolgt und nach Verbüßung der Haftstrafe erneut einberufen.

Maikel Nabil Sanad - © Christopher Schwarzkopf

Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft

Ver­an­stal­tungs­reihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad, 21.-31. Mai 2012

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demo­kratischen Wandel geben wird, sind groß.

Wir haben die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Ver­an­stal­tungs­reihe vom 21.-31. Mai 2012 nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegs­dienst­ver­weigerung und Men­schen­rechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern. Veranstaltungen finden statt in Köln, Bremen, Hamburg, Leipzig, Lahnstein, Mainz, Landshut und Ravensburg.