Arbeit von Connection e.V. 

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Arbeit von Connection e.V.

Februar bis Mai 2014

Aus dem Mediterranen Treffen zur Kriegs­dienst­ver­weigerung, das Anfang Februar 2014 auf Zypern stattgefunden hatte, ergaben sich in den folgenden Monaten einige Aktivitäten.

Fünf Jahre Kriegs­dienst­ver­weigerung in Ägypten

Connection e.V. zu Besuch bei No to Compulsory Military Service Movement

Zum fünfjährigen Bestehen der ägyptischen Kriegs­dienst­ver­weigerungsgruppe No to Compulsory Military Service Movement (Bewegung Nein zum Kriegsdienstzwang) überbrachte Rudi Friedrich für Connection e.V. vergangene Woche die Glückwünsche in Kairo. „Angesichts der Machtübernahme des Militärs ist es ein mutiger Schritt, sich mit der Kriegs­dienst­ver­weigerung gegen einen weit verbreiteten Konsens in Ägypten zu stellen, der das Militär als Garant stabiler Verhältnisse und Ordnungsmacht sieht. Wie wir in der Vergangenheit sehen mussten, droht das Militär nicht nur Kritikern mit schärfsten Repressionen. Die Aktiven der ägyptischen Kriegs­dienst­ver­weigerungsgruppe halten die Vision einer demo­kratischen Gesellschaft ohne Militär aufrecht und stehen seit nunmehr fünf Jahren dafür ein.“

Mediterrane Konferenz zur Kriegs­dienst­ver­weigerung auf Zypern

Ein Bericht

Vom 31. Januar bis 3. Februar 2014 fand auf Zypern die erste Mediterrane Konferenz zur Kriegs­dienst­ver­weigerung statt. Über 30 Aktive aus Griechenland, Zypern, Israel, Palästina, Ägypten und der Türkei konnten daran teilnehmen. Weitere Gäste aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz ergänzten die Runde.

Coşkun Üsterci

Ver­an­stal­tungs­reihe zur Türkei – Ein Bericht

Im November 2013 reiste Coşkun Üsterci auf Einladung von Connection e.V., dem DFG-VK Bildungswerk Hessen und amnesty in­ter­na­ti­onal durch Deutschland und führte Veranstaltungen in elf Städten durch. Der in Izmir lebende türkische Kriegsdienstgegner und Men­schen­rechtsaktivist ist seit zwei Jahrzehnten in antimilitaristischen Gruppen aktiv. Coşkun Üsterci konnte nicht nur „die Verbindung zwischen vielen komplexen Men­schen­rechtsthemen in der Türkei aufzeigen“, wie aus Berlin berichtet wurde. Er konnte auch sein Engagement und die in der Türkei liegenden Chancen vermitteln, wie aus Freiburg berichtet wurde: „Nach dem Abend gehe ich mit der Hoffnung nach Hause, dass zwar angeblich ‚jeder Türke als Soldat auf die Welt kommt‘, aber wir einen großartigen türkischen Men­schen­rechtler kennen lernen durften.“