Ägypten 

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Inhaftierter ägyptischer Blogger Maikel Nabil Sanad erhält ersten Freiheitspreis

(02.12.2011) Auf der Generalversammlung der Internationalen Föderation der Liberalen Jugend in Istanbul (Türkei) wurde Maikel Nabil Sanad der erste IFLRY Freedom Award für sein großes Engagement für die Freiheit verliehen.

Ägypten: Militär verschleppt Verfahren gegen Militärkritiker Maikel Nabil Sanad

Seit über 80 Tagen im Hungerstreik

(15.11.2011) Im Fall des ägyptischen Militärkritikers Maikel Nabil Sanad hat das Militärgericht am vergangenen Sonntag das Verfahren erneut vertagt. Der Rechtsanwalt, der Maikel Nabil Sanad vom Militärgericht als Verteidiger zugewiesen wurde, beantragte die Vertagung. Unterdessen ist Maikel Nabil Sanad immer noch in Haft und befindet sich aus Protest gegen das Verfahren seit dem 23. August 2011 in Hungerstreik. Das Verfahren soll am 27. November 2011 fortgesetzt werden.

„Das Gericht wies den vom Gericht bestellten Anwalt an, das zu tun, was das Gericht wollte“, erklärte die Solidaritätsgruppe Free Maikel Nabil! in Kairo, „und er beantragte erneut die Vertagung, um vier Zeugen vorzuladen und einen Bericht des militärischen Geheimdienstes über den Blog von Maikel Nabil Sanad zu erhalten. Das alles ist nur eine Farce. Es soll nur so aussehen, als ob es ein richtiges Verfahren ist.“

Solidarität mit verfolgten Bloggern in Ägypten - Schluss mit der Militärgerichtsbarkeit!

Freiheit für Maikel Nabil Sanad, Alaa Abd El Fattah und alle anderen Gefangenen!

(12.11.2011) Seit dem Sturz des Mubarak-Regimes hat der regierende Militärrat tausende Menschen vor Militärtribunale gestellt und inhaftiert. Mittlerweile sollen mehr als 12 000 Zivilpersonen von Militärtribunalen verurteilt worden sein.

Dagegen hat sich inzwischen die Kampagne No MilitaryTrials („Keine Militärgerichte“) gebildet. Sie bittet vor allem die Bewegungen, die sich von den Revolutionen in Nordafrika inspirieren ließen, um Solidarität. Zum Beispiel rufen Gruppen aus Ägypten für den 12. November 2011 zu einem internationalen Aktionstag zur „Verteidigung der Ägyptischen Revolution - Für das Ende der Militärgerichtsbarkeit“ auf.

Vorwort zur Broschüre "Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod"

(01.11.2011) Es geht um Waffen. Es geht um Kriegsvorbereitung. Und es geht um riesige Summen, die geradezu zu Korruption und Bestechung einladen. Der Waffenexport floriert, Deutschland ist der größte Waffenexporteur der Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten.