Ägypten 

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Wie die Wehrpflicht in Ägypten Arbeitslosigkeit und Flüchtlinge hervorruft

(16.09.2014) Im Frühjahr dieses Jahres traf ich in Berlin Zwillinge, die aus Ägypten fliehen mussten und in Deutschland Asyl beantragten. Sie verließen im März aus verschiedenen Gründen das Land, auch deshalb, weil sie nicht bereit waren, in der ägyptischen Armee Dienst zu leisten. Sie wollten nicht Teil der Verbrechen der Armee sein. Und weil Ägypten das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht anerkennt, mussten sie sich zwischen Gefängnis und Exil entscheiden.

Ägypten: Mein Wehrpflicht-Tagebuch

(01.09.2014) In einem Tagebuch berichtet der ägyptische Kriegsdienstverweigerer Mark Sanad ausführlich über die Musterung und die anschließende Befragung durch Militär und Geheimdienst. (d. Red.)

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Schwerpunkt: Südosten Europas und Naher Osten

(15.05.2014) „Obwohl sich die Situation von Kriegsdienstverweigerern im vergangenen Jahr in einigen Ländern leicht verbessert hat, ist ebenso festzustellen, dass andere Staaten schärfer gegen Verweigerer vorgehen“, erklärte heute Rudi Friedrich vom Netzwerk für Kriegsdienstverweigerer Connection e.V. „Gerade in Kriegszeiten wird das Recht auf Kriegsdienstverweigerung von den Herrschenden in Frage gestellt“, führte er aus. „Sie fordern Loyalität und unbedingten Gehorsam für ihre Ziele. Kriegsdienstverweigerer werden als Verräter gebrandmarkt. So wird die Entscheidung der Verweigerer, sich nicht an den Verbrechen eines Krieges zu beteiligen zu einem Schritt, der höchsten Mut erfordert.“

Arbeit von Connection e.V.

Februar bis Mai 2014

(15.05.2014) Aus dem Mediterranen Treffen zur Kriegsdienstverweigerung, das Anfang Februar 2014 auf Zypern stattgefunden hatte, ergaben sich in den folgenden Monaten einige Aktivitäten.