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Stichwort: Broschüren
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Broschüren 

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Eine Übersicht

In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht Connection e.V. Broschüren zu Schwerpunktthemen. Hier stellen wir Ihnen diese kurz vor.

Eritrea: Kriegsdienstverweigerung und Desertion
Broschüre, November 2004
(01.11.2004) 

Die Broschüre "Eritrea - Kriegsdienstverweigerung und Desertion" enthält nicht nur ausführliche Selbstzeugnisse von DeserteurInnen und KriegsdienstverweigerInnen aus Eritrea, sondern auch eine umfassende Dokumentation zur Menschenrechtssituation in Eritrea und begleitende Artikel. Die Deserteurinnen und Deserteure aus Eritrea berichten über ein Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen an Rekruten, über Razzien und Zwangsrekrutierungen sowie den Einsatz von Kindersoldaten.

Vorgestellt wurde die Broschüre im Rahmen einer Pressekonferenz am 25. November 2004 in Frankfurt am Main, auf der sich junge DeserteurInnen aus Eritrea - Männer und Frauen - öffentlich zu Wort meldeten, über ihr Schicksal berichteten und das Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Eritrea sowie auf Asyl in Deutschland einforderten.

Israel/Palästina: Widerstand gegen Terror, Krieg und Besatzung
Broschüre, Mai 2004
(01.05.2004) 

Vor zwei Jahren titelten wir: "Nahostkonflikt ohne Ende?" Und tatsächlich gleichen sich die Bilder von damals und heute. Der Konflikt drückt sich ebenso in der Besatzungspolitik und den militärischen Aktionen Israels aus, wie in Selbstmordanschlägen der palästinensischen Seite. Auf der Regierungsebene, also der palästinensischen Autonomiebehörde und der israelischen Regierung, sind nach wie vor kaum Anzeichen für eine Lösung durch Verhandlungen zu finden.

Mit dieser Broschüre wird ein anderer Blick vermittelt: Auf die Kräfte, die auf beiden Seiten für eine friedliche und gerechte Lösung eintreten. Viele Aktivitäten der Friedenskräfte in Israel und eines neu entstandenen gewaltfreien Widerstandes auf palästinensicher Seite werden von den Medien ignoriert. Dabei zeigt sich hier ganz praktisch, dass es eine Zusammenarbeit geben kann, dass gemeinsame Aktivitäten von PalästinenserInnen und Israelis möglich sind.

Nahostkonflikt ohne Ende? - Antikriegsarbeit in Israel
Broschüre, April 2002
(01.04.2002) 

Das 1993 von Rabin und Arafat unterzeichnete Abkommen von Oslo, das eine Teilautonomie für Palästina, Wahlen und einen Rückzug der israelischen Truppen vorsah, ist mit der neuen Intifada und den militärischen Aktionen des israelischen Militärs in der Westbank faktisch außer Kraft gesetzt. Damit sind auch die Hoffnungen auf einen Friedensprozess, die große Teile der israelischen wie palästinensischen Bevölkerung an dieses Abkommen knüpften, vorerst erloschen.

Wie kann es weitergehen? Ist es sinnvoll, sich auf das Abkommen von Oslo zu beziehen oder war dies ein Abkommen, was letztlich nur den Herrschenden auf israelischer, wie palästinensischer Seite nutzt? Ist als Folge des 11. September ein Druck auf Israel zu erneuten Verhandlungen zu erwarten? Sollen israelische Friedensgruppen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde, die selbst die Menschenrechte verletzt, zusammen arbeiten oder nicht? Bietet die Zwei-Staaten-Lösung eine Perspektive oder führt sie nur zur dann legitimierten Ausgrenzung von PalästinenserInnen? Ist Kriegsdienstverweigerung eine Perspektive für jeden und jede einzelne und wie weit geht die Entscheidung? All diese Fragen spiegeln sich in den verschiedenen Beiträgen dieser Broschüre wieder. Sie dokumentieren damit auch einige Facetten der israelischen Friedensbewegung.

Angola: Öl, Diamanten, ...Krieg
Broschüre, Mai 2001
(01.05.2001) 

Angola befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg. Es ist ein vergessener Krieg, über den in unseren Medien kaum berichtet wird. Das Ende als Kolonie Portugals 1974, mehrere Waffenstillstände und auch Wahlen brachten dem Land keinen Frieden. Nach der Einstellung der Vermittlungsbemühungen hatten sich die Vereinten Nationen praktisch völlig von ihren Aufgaben zurückgezogen. Die Politik der UNO setzt nun seit neuestem - offensichtlich in Anlehnung an die Politik der USA - ebenfalls ausschließlich auf die Unterstützung der angolanischen Regierung. 1998 eskalierte der Krieg erneut.

Mit der Broschüre Angola: Öl, Diamanten, ... Krieg, die zur gleichnamigen Veranstaltungsreihe im Mai 2001 erscheint, wollen wir diesen vergessenen Krieg ausführlich darstellen. Hier konnten wir bereits auf die Arbeit der informationsstelle südliches afrika (issa), in diesem Bereich tätigen JournalistInnen sowie von medico international zurückgreifen, die eine Kampagne gegen den Handel mit Kriegsdiamanten durchführt. Es ging uns aber auch darum, Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung der Organisationen aus der Zivilgesellschaft Angolas zu eröffnen. An erster Stelle steht hier die selbstorganisierte Initiative von angolanischen Kriegsdienstverweigerern, die sich auf internationaler Ebene gegen den Krieg engagieren und für ihr Recht kämpfen, als Kriegsdienstverweigerer Asyl zu erhalten. Darüber hinaus gibt es auch in Angola selbst Initiativen, die dringend einer internationalen Unterstützung bedürfen.

Gegen Militarisierung - Kriegsdienstverweigerung in Lateinamerika
Broschüre, März 2001
(01.03.2001) 

Lateinamerika war lange Zeit ein Kontinent voller Militärdiktaturen. Oppositionelle wurden inhaftiert, gefoltert und man ließ sie verschwinden, die missliebige Bevölkerung wurde vertrieben. Auch aufgrund dessen gab es in vielen Staaten eine Guerilla, wodurch sich die Situation weiter polarisierte - kaum ein Land, das nicht vom Krieg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute hat sich die Situation gewandelt. Bis auf den Krieg in Kolumbien, sind alle beendet worden. Die Opfer fordern Wiedergutmachung und Bestrafung der Schergen. In Costa Rica und Panama gibt es gar kein eigenes Militär mehr, in anderen Staaten ist dessen Stellung dagegen ungebrochen. In manchen Staaten, wie z.B. in Peru oder Venezuela, nimmt der Einfluss des Militärs auf das politische Geschehen sogar wieder zu. Neu ist eine immer umfangreichere Kooperation der Militärs, insbesondere im Süden, die sich auch gegen die sozialen Bewegungen richtet.

Auch die USA versuchen wieder verstärkt “Hinterhofpolitik” zu betreiben. Während Länder wie Argentinien und Kolumbien eng mit den USA und der UNO zusammenarbeiten und damit ihr Militär zu stabilisieren suchen, besinnt man sich z.B. in Venezuela auf eigene, nationale Interessen und gerät damit ins Schussfeld.

Unsere Hoffnung gilt den basisdemokratischen Bewegungen, insbesondere den Kriegsdienstverweigerern, die in fast allen lateinamerikanischen Ländern gegen die militarisierte Gesellschaft aktiv sind. Mit der Broschüre stellen wir einige Hintergründe dar und berichten über die Vielschichtigkeit und die unterschiedlichen Ansätze der Bewegungen zur Kriegsdienstverweigerung. Wie üblich haben wir dabei vor allen Dingen Texte und Interviews verwendet, die aus den jeweiligen Ländern stammen.

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