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Stichwort: Asyl und KDV
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Asyl und KDV 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Hearing zu KriegsgegnerInnen des Irakkrieges
(20.03.2006) 

Am 14. März 2006 fand im Europäischen Parlament ein Hearing zum "Recht von SoldatInnen, die Teilnahme an völkerrechtswidrigen Kriegen zu verweigern" statt. Zu Beginn des Hearings wies der Europaabgeordnete Tobias Pflüger auf die Beteiligung der Bundeswehr am Irakkrieg hin. Als weitere RednerInnen waren eingeladen: Cindy Sheehan (USA), Hart Viges (US-Kriegsdienstverweigerer), George Solomou (britischer Kriegsdienstverweigerer), Florian Pfaff (Bundeswehrmajor, der die Unterstützung des Irakkrieges verweigerte) sowie Rudi Friedrich (Connection e.V.).

Kriegsdienstverweigerung und Asyl im Irakkrieg
(14.03.2006) 

Ich danke herzlich für die Einladung zum heutigen Hearing. Ich werde darüber sprechen, welchen Schutz Soldatinnen und Soldaten benötigen, die sich weigern, sich an Verstößen gegen das internationale Recht zu beteiligen oder die ihre Kriegsdienstverweigerung erklären.

Deserteurinnen und Deserteure aus Eritrea brauchen Asyl
(01.11.2004) 

In den letzten Jahren gelang einigen Hundert DeserteurInnen die Flucht nach Deutschland. Sie traten in Kontakt mit der Flüchtlingspfarrerin der Ev. Kirche Hessen/Nassau (EKHN) in der Hessischen Erstaufnahme in Schwalbach bei Frankfurt. Connection e.V. schlug schließlich vor, ihre Erfahrungen und Erlebnisse öffentlich zu machen. So entstand ein gemeinsames Projekt, um die Lage der Deserteure und Deserteurinnen aus Eritrea bekannter zu machen. Wir führten Interviews mit den Deserteurinnen und Deserteuren durch. Auf unsere Anregung hin wurden sie selbst aktiv und gründeten die Eritreische Antimilitaristische Initiative.

Eritrea: „Sie übergossen mich mit einem Gemisch aus Milch und Zucker“
(18.06.2004) 

"Daraufhin wurde ich festgenommen. Sie übergossen mich mit einem Gemisch aus Milch und Zucker, fesselten mich und legten mich in die Sonne. Das war Ende Mai/Anfang Juni 1999. zweieinhalb Tage lag ich ununterbrochen gefesselt da. Die Tage waren sehr heiß, nachts war es total kalt. Da verbrannte meine Haut, nach zweieinhalb Tagen war mein Gesicht voller Blasen. Ich hatte auch schreckliche Kopfschmerzen. Vor lauter Schmerzen bin ich fast umgefallen."

Eritrea: »Ich war Feldjäger«
(04.06.2004) 

Ich wurde im eritreischen Militär als Feldjäger eingesetzt. Ich musste Deserteure und Militärdienstentzieher festnehmen. Sie wurden dann schwer bestraft, bis hin zur Exekution.

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