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News von Connection e.V. 2010
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
News von Connection e.V. 2010

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Es ist Krieg – Junge Menschen verweigern den Dienst
Ausstellung und Veranstaltungen zur Friedensdekade, 7.-17. November 2010 in Offenbach/M.
(19.10.2010) 

Wieso legen sich junge Menschen mit der mächtigsten Institution im Staate an - dem Militär?

Gerade erwachsen sollen sie der Wehrpflicht Folge leisten und den Dienst in der Armee antreten. Doch eine Handvoll Männer und Frauen hat eine ganz andere Idee: Sie sagen konsequent Nein! Der Fotograf Timo Vogt besuchte Kriegsdienstverweigerer in Deutschland, Armenien, Israel und der Türkei. Sie erzählten von ihren Beweggründen und den zuweilen folgenschweren Konsequenzen ihrer Gewissensentscheidung.

Zur Ökumenischen Friedensdekade zeigen wir Bilder des Fotografen mit Ausschnitten aus den Interviews in einer Ausstellung in der Stadtkirche.

Wir verbinden dies mit verschiedenen Veranstaltungen, zu denen wir Sie herzlich einladen.

Neu erschienen: DVD mit Booklet
...aber hat nicht gedient – Junge Menschen verweigern den Krieg
(14.10.2010) 

Der Fotograf Timo Vogt hat junge Menschen in Israel, Armenien, der Türkei und in Deutschland fotografiert und sie zu ihrer oft folgenschweren Entscheidung interviewt, den Kriegsdienst zu verweigern. Daraus entstand eine Audio-Slideshow, die Fotografie und Ton zu einem „Film“ verbindet. Die DVD mit umfangreichem Booklet erschien vor wenigen Tagen und wurde auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

US-Deserteur André Shepherd erhält taz Panter Preis
Positive Entscheidung im Asylverfahren eingefordert
(20.09.2010) 

Connection e.V. und das Military Counseling Network begrüßen die Verleihung des taz Panter Preises an den US-Deserteur André Shepherd am vergangenen Samstag. „Dies ist ein deutliches Zeichen, wie groß die Zustimmung zu seiner Entscheidung ist“, sagte heute Rudi Friedrich von Connection e.V. „Das Bundesamt für Migration ist nun gefordert, André Shepherd endlich den notwendigen asylrechtlichen Schutz zu gewähren.“

Nach Abschiebung aus Frankfurt knapp dem Tod entkommen
Eritreische Deserteure fordern Entschuldigung von der Bundesregierung
(09.09.2010) 

Am 14. Mai 2008 wurden Yonas M. und Petros M., Deserteure aus Eritrea, in ihr Herkunftsland abgeschoben. Es war das vorläufige tragische Ende eines extrem dilettantisch durchgeführten Asylverfahrens im Transitbereich des Frankfurter Flughafens.

Die beiden Eritreer berichten heute bei einer Pressekonferenz in Frankfurt, wie sie nach Ankunft in Asmara befragt und unter unmenschlichen und grausamen Bedingungen inhaftiert wurden, bevor es ihnen gelang, erneut zu fliehen. „Wir waren praktisch schon tot“, so die Deserteure. Bei Fluchtversuchen hätten sie Dutzende sterben sehen: „Wir haben über die Toten als die Glücklichen gesprochen,“ so Petros M.

Angolanischer Verweigerer aktiv für Gewaltfreiheit
Emanuel Matondo braucht Unterstützung als Bewegungsarbeiter
(20.08.2010) 

Der angolanische Kriegsdienstverweigerer Emanuel Matondo wurde von der Bewegungsstiftung in das Programm für BewegungsarbeiterInnen aufgenommen. Das berichtet die Stiftung in ihrer aktuellen Ausgabe von Bewegungsstiftung Aktuell. Durch die Aufnahme in das Programm soll ihm ermöglicht werden, langfristig und kontinuierlich zum Schwerpunkt „Afrika: Gewaltfreier Widerstand gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung“ tätig zu werden. Dafür werden weitere PatInnen gesucht, die über die Bewegungsstiftung regelmäßig finanziell sein Engagement unterstützen.

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