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Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

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Kunst begegnet Kriegsdienstverweigerung, 15.-17. Mai 2015
(01.06.2015) 

Vom 15. bis 17. Mai 2015 trafen sich auf der Neuwagenmühle in Kördorf (Rheinland-Pfalz) KünstlerInnen und KriegsdienstverweigerInnen aus Eritrea, der Türkei, den USA, Südkorea und Angola, um gemeinsam Hintergründe, Motive und Ideen zur Kriegsdienstverweigerung künstlerisch zu gestalten und umzusetzen. Eingeladen hatten die Künstlergemeinschaft Neuwagenmühle e.V. (www.neuwagenmuehle.de) und Connection e.V. aus Anlass des Internationalen Tages zur Kriegsdienstverweigerung. In einem Rahmenprogramm präsentierten Aktive von Connection e.V. zudem antimilitaristische Filme and Texte zu Kriegsdienstverweigerung, zu Flucht und Asyl.

Dublin II und III: Demonstration gegen Abschiebung
(08.05.2014) 

Am 8. Mai 2014 demonstrierte eine Gruppe von Flüchtlingen gemeinsam mit deutschen UnterstützerInnen im Frankfurter Flughafen gegen Abschiebungen nach den Dublin-Verordnungen. Mit Dublin II und III wird vielen Flüchtlingen in Deutschland der Zugang zum Asylverfahren verwehrt, wenn sie über einen anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union eingereist sind. Dieses Land sei für das Asylverfahren zuständig, so deutsche Behörden. Behörden und Gerichte lehnen mit dieser Begründung die Asylantragstellung ab und lassen z.B. nach Italien, Ungarn oder Polen abschieben, ungeachtet dessen, ob die Flüchtlinge dort wirklich einen Asylantrag stellen können. Dabei haben verschiedene Organisationen wiederholt darüber berichtet, wie prekär die Lage der Flüchtlinge in diesen Ländern ist. Mit der Demonstration forderten die vor allem aus Somalia und Eritrea stammenden Flüchtlinge: Abschiebungen stoppen! Dublin-Verordnungen abschaffen! Bleiberecht für alle! (d. Red.)

Internationaler Aktionstag für zyprischen KDVer Murat Kanatlı
(03.03.2014) 

Der türkisch-zypriotische Kriegsdienstverweigerer Murat Kanatlı wurde am 25. Februar 2014 zu zehn Tagen Haft verurteilt, weil er sich 2009 geweigert hatte, dem jährlichen Reservedienst im Norden Zyperns nachzukommen. Am 28. Februar forderten an einem internationalen Aktionstag Kriegsdienstverweigererorganisationen aus mehreren Ländern seine Freilassung ein. In Griechenland stoppte die Polizei die Aktion und hielt die AktivistInnen zwei Stunden lang fest.

Aktionstag für Whisteblower Bradley Manning
(28.11.2012) 

Zum Auftakt eines weiteren Termins im Vorverfahren riefen das Bradley Manning Support Network und die Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main zu einem Aktionstag auf und fordern die Freilassung von Bradley Manning sowie die Einstellung aller Verfahren gegen den Whistleblower. Bradley Manning wird vorgeworfen, Tausende von Dokumenten zur Kriegführung der USA und deren Alliierten in Irak und Afghanistan der Internetplattform Wikileaks zugespielt zu haben. Unter den Dokumenten befand sich auch das „Collateral-Murder-Video“, das die Ermordung von Zivilisten durch US-amerikanische Hubschrauberpiloten im Irakkrieg zeigt. Bradley Manning bot am 9. November 2012 gegenüber dem Militärgericht an, die Verantwortung zu übernehmen, geheime Informationen aus Gewissensgründen weiterverbreitet zu haben.

Stuttgarter Friedenspreis an die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!"
(22.11.2012) 

"Wir ehren heute eine Gruppe von Menschen, die sich auf herausragende und eindrucksvolle Weise für den Frieden engagiert haben. Wir ehren die Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!. Auf bemerkenswerte Weise vereint sie zivilgesellschaftlich Akteure aus ganz verschiedenen Bereichen der Öffentlichkeit: Organisationen aus der Friedensbewegung, entwicklungspolitische Gruppen, gloablisierungskritische Initiativen, kirchliche und weltliche Akteure, Umwelt- und Ärzteorganisationen, Kinderrechtsorganisationen. Es ist das große Verdienst der Aktion Aufschrei, die von vielen empfundene Empörung über den Waffenhandel in etwas verwandelt zu haben, das eigentlich schon gar nicht mehr nur als 'Druck aus der Zivilgesellschaft' bezeichnet werden kann, sondern bereits alle Voraussetzungen hat, zu einer wirkungsvollen 'Gegenmacht' zu werden."
Aus der Laudatio von Thomas Gebauer, Medico International

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